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Ist da jemand, der mein Herz versteht?

  • tanjasalgueiro
  • 3. Juli
  • 1 Min. Lesezeit

Diese Liedzeile spricht eine Frage aus, die wir uns in unserer Trauer häufig stellen.


Wir sind nicht mehr so unbeschwert, nicht mehr so lustig, nicht mehr so unterhaltsam wie früher. Viele Themen gehen an uns vorbei oder interessieren uns im Moment einfach nicht. Statt dessen möchten wir über unseren Schmerz sprechen - und vor allem über den Menschen, der nicht mehr bei uns sein darf. Der Gedanke, dass dieser Mensch, der uns so wichtig war - und immer noch ist -, vergessen werden könnte, lässt uns weinen.


Doch oft haben wir das Gefühl, dass die Menschen, die uns nahestehen, Gespräche darüber lieber vermeiden. Sie möchten uns ablenken, uns ein Lächeln entlocken und keine Traurigkeit heraufbeschwören. Vielleicht auch aus ihrer eigenen Angst heraus. Der Tod ist erschreckend nah gekommen.



Fassen wir uns ein Herz und sprechen aus, was in uns vorgeht. Vielleicht bei einer Tasse Kaffee oder während eines Spaziergangs. Wie wohltuend könnte auch ein gemeinsamer Besuch im Friedwald, auf dem Friedhof oder einem anderen Ort des Erinnerns sein.


Solche Momente schenken unserem Herzen Raum. Sie zeigen uns, dass wir nicht allein sind und öffnen unser Herz wieder ein kleines Stück.

 
 
 

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